Wer kann sich nicht mehr an seine erste Schultasche erinnern? Quietsch rosa mit Barbieaufdruck oder doch ein Modell mit Flugdinosauriern.

Liebevoll vom Erstklässler ausgesucht und danach spätestens in der zweiten Klasse gegen  einen coolen Parker-Rucksack ausgetauscht. Wer als Eltern ebenfalls sein Kind die erste Schultasche aussuchen lassen möchte, muss damit rechnen, dass diese bald nicht mehr gefallen könnte. In Zeiten von „willhaben“ und Co. ist die alte Schultasche schnell verkauft und die Eltern einwenig über den hohen Neupreis getröstet.

Bereits spätestens ab dem Frühjahr sind in allen Spiel- und Papierwarengeschäften massenhaft Schultaschen mit glitzernden Einhörnern, Elfen, Autos und Superhelden ausgestellt. Neben dem Motiv müssen Eltern beim Kauf der Schultasche natürlich auf die ergonomische Passform achten. Die Schultaschen punkten mit gepolsterten Rücken und Trägern, Bauchgurt, isolierten Trink- und Essensfächern sowie einem geringen Eigengewicht.

Beliebte Marken sind derzeit die „Ergobag“, welche in der Form an einen großen Rucksack erinnert und mit reflektierenden Buttons geschmückt werden kann. Sowie klassische „eckige“ Modelle von u.a. „Step by Step“, „Scout“ und „Schneiders“, in welchen besonders einfach Ordnung gehalten werden kann. Daneben neu im Trend ebenfalls wieder die klassischen querformatigen Lederschultaschen.

Der Weg zur eigenen, perfekten Schultasche ist wahrscheinlich nicht so einfach wie gedacht. Grundsätzlich gilt, dass es gut ist sich wegen der Passform in einem Fachgeschäft beraten zu lassen. Große Kinder mit relativ breiten Schultern können beinahezu aus allen Modellen wählen. Kleine bzw. auch zart gebaute Kids sollten besser zu den Leichtmodellen oder auch klassischen Lederschultaschen bzw. Rucksäcken greifen. Viele hochwertige Anbieter wie „Ergobag“, „Scout“, „Step by Step“ und „Schneiders“ bieten Packages in passendem Design aus Schultasche, Turnsack und Federpenal an. Heute oftmals beliebter gegenüber den klassischen sehr eckigen Designs sind rucksackartige Modelle wie bspw. von Ergobag. Vom Gewicht gibt es in den hochwertigen Kategorien keine sehr großen Unterschiede – wobei die Scout mit 800g als leichteste Schultasche gilt. Das ergonomisch optimale Modell ist ein Zusammenspiel zwischen Passform und Gewicht. Wieder weniger in Mode sind Ziehkoffer, als Ersatz zur Schultasche.

Elterntipp: Eine Alternative zur klassischen Schultasche ist auch der in vielen Farben zu habende Fjällräven-Rucksack, welcher für Din A4 Formate geeignet ist und aus recycelbarem Material hergestellt wird.